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KIG - das befundbezogene kieferorthopädische Indikationssystem

KIG - Einstufung des Behandlungsbedarfs nach kieferorthopädischen Indikationsgruppen!
Keine Einschränkung der medizinischen Indikation sondern Sparmaßnahme der gesetzlichen Krankenkassen.
KIG ist das neue befundbezogene kieferorthopädische Indikationssystem mit Einstufung des Behandlungsbedarfs nach kieferorthopädischen Indikationsgruppen. Es löst das bisherige therapieorientierte Indikationssystem am 1.1.2002 ab.

Der
Kieferorthopäde hat anhand der kieferorthopädischen Indikationsgruppen (Schema - KIG) festzustellen, ob der Grad einer Fehlstellung vorliegt, für deren Behandlung der Versicherte einen Leistungsanspruch gegen die Krankenkasse hat.

Mit dem KIG-Bewertungs-System soll der Zahnarzt -
unmittelbar vor dem geplanten Behandlungsbeginn - bei der klinischen Untersuchung die Fehlstellung mit dem größten Behandlungsbedarf erkennen.

Die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (Befunde) sind in fünf Behandlungsbedarfsgrade eingeteilt. Der Befund mit dem höchsten Behandlungsbedarf entscheidet über die Kostenübernahme. Nur bei den Graden 3, 4 und 5 hat der Versicherte einen Leistungsanspruch gegenüber seiner Krankenversicherung.

FAKT:
Die Grenzziehung wurde willkürlich und ausschließlich aus Kostengründen vorgenommen, ohne die notwendige Behandlung der restlichen Anomalien infrage zu stellen. Diese können nunmehr nur noch mit einem privaten Behandlungsvertrag behandelt werden.

Die neuerliche umfangreiche Ausgrenzung vertragszahnärztlicher Behandlung bestimmter Zahnfehlstellungsanomalien stellt keine Einschränkung der medizinischen Indikation dar, sondern ist ausschließlich eine klassische Sparmaßnahme der gesetzlichen Krankenkassen.

KFO - für schöne gesunde Zähne
 
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