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Lingualtechnik
Brackets lingual (zugenseitig) befestigt

Lingualtechnik

"Lingual" heißt auf Deutsch soviel wie "zungenseitig" und mit Lingualtechnik ist die Korrektur von Zahnfehlstellungen durch feste Zahnspangen, welche auf der Innenseite der Zähne befestigt werden, gemeint.

Ein großer
Vorteil dieses Verfahren liegt auf der Hand: Die festsitzende Apparatur ist hinter den Zähnen nicht zu sehen. Insbesondere für erwachsene, im Berufsleben stehende Patienten stellt dieser ästhetische Vorzug oft ein wesentliches Entscheidungskriterium dar.
Damit verbunden ist aber auch der psychologisch bedeutsame Effekt, daß die Behandlungsfortschritte besser zu sehen sind - gleich vom Beginn der Behandlung bedeutet dies für einen lingual behandelten Patienten eine sichtbare Verbesserung. Bei einer Behandlung mit festen Zahnspangen auf der Außenseite dagegen ist zunächst nur die Apparatur zu sehen, während alle positiven Veränderungen auf den ersten Blick sozusagen dahinter versteckt bleiben.

Die Nachteile einer lingualtechnischen Behandlung bestehen für den Kieferorthopäden vor allem in einem aufwendigeren Laborprozeß und der für den Behandler anspruchsvolleren Behandlungsführung. Patientenseitig nachteilig erlebt wird vor allem die meist längere Eingewöhnungszeit. In den ersten zwei bis vier Wochen können Probleme beim Essen und Sprechen und Irritationen der Zunge auftreten.

Hinsichtlich des Behandlungserfolges ist die Lingualtechnik mittlerweile der konventionelle labialen Behandlung durchaus ebenbürtig.

Welche Behandlungserfolge mit den Methoden der Lingualtechnik möglich sind, dokumentieren die Fallstudien von Dr. Dirk Wiechmann.


Weiterführende Informationen:
lingualtechnik.de | Fallstudien von Dr. Dirk Wiechmann |

LEXIKON:
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