| Offener Biss - Apertognathie |
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Offener Biss - Apertognathie
Dabei bekommen die Zähne beim Zusammenbeißen keinen Kontakt. Zwischen den oberen und unteren Zahnreihen ist eine Lücke vorhanden.
Man unterscheidet zwischen dem frontal offenen Biss im Bereich der Frontzähne und dem seitlich offenen Biss im Seitenzahnbereich.
Zu unterscheiden ist auch zwischen einer alveolären und einer gnathischen Komponente des frontal offenen Bisses. Nach gnathometrischen Gesichtspunkten stellt angeblich der große Kiefer-Basis-Winkel eine Prädisposition (Veranlagung) für den frontal offenen Biss dar.
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| Gesichtstypen |
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Die sogenannten dolicafacialen Gesichtstypen neigen zu einem skelettal offenen Biß.
Das Wachstumsmuster ist vertikal, das heißt der Unterkiefer wächst während der Wachstumsphase weitgehend nach hinten unten.
Verbreitung der dolicofacialen Gesichtstypen in der Population: ca. 12,5%
und ca. 2,5% extrem stark dolicofacial
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| brachiofacial |
mesiofacial |
dolicofacial |
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Bei einem großen frontal offenem Biss ist das Sprechen und Abbeißen behindert. Bei einem seitlich offenem Biss ist das Kauen eingeschränkt.
Daumenlutschen oder die Einlagerung eines Lutschfingers oder der Zunge zwischen die Frontzähne kann bereits im Kindesalter zu einem frontal offenen Bisss führen, der bestehen bleiben kann, sofern das Lutschhabit nicht abgestellt wird.
Wird die Apertognathie nicht behandelt, kann dies auf Dauer zu Störungen des Verdauungssystems führen, da eine optimale Kaufunktion nicht gegeben ist. Oft besteht zusätzlich mangelnder Lippenschluß und eine Atmung durch den Mund sowie ein falsches Schluckverhalten. >>> siehe auch: Ganzheitliche Kieferorthopädie!
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